Energie

Fahren Sie mit der Maus über die obige Grafik, um sie nach rechts oder links zu bewegen. Je nach Position ändert sich die untenstehende Beschreibung zur momentan sichtbaren Phase des Holzvergasungsprozesses.

1. Phase:
HOLZANLIEFERUNG UND HOLZAUFBEREITUNG

Restholz
Für den Holzvergasungsbetrieb werden pro Stunde rund 450 kg Restholz (Gewicht vor Trocknung) benötigt.

Holzaufbereitung
Ein Holzbrecher zerkleinert das Restholz auf die gewünschte Länge von maximal 80 Millimeter. Diese werden anschliessend gesiebt. Die Abwärme des Blockheizkraftwerks trocknet das Vergaserholz und die Qualitätsschnitzel, bis sie einen Wassergehalt von 15% enthalten.

2. Phase:
HOLZVERGASUNG/GASREINIGUNG

Der Holzvergaser wird mit dem aufbereiteten Restholz automatisch beschickt. Innerhalb des Vergasungsreaktors durchläuft das Holz die Zonen der Trocknung, Pyrolyse (thermische Zersetzung unter Luftmangel), Oxidation und Reduktion. In einer mehrstufigen Nassreinigung mit nachgeschaltetem Adsorbtionsfilter wird das Gas abgekühlt, von Begleitstoffen, insbesondere Teeren, befreit und filtriert.

3. Phase:
VERSTROMUNG/WÄRMENUTZUNG

Eine Analyseanlage misst laufend die Gaszusammensetzung, den Heizwert sowie den Staubgehalt. Sind die Qualitätsvor­gaben erfüllt, wird das Holzgas auf das Blockheizkraftwerk zur Strom- und Wärmeerzeugung geleitet, ansonsten kurzzeitig
abgefackelt.

300,580,1400